Kompakte Digitalkamera: nicht abblenden bitte!
19.04.2009
« Zwei bis drei Blenden zu, dann
wird’s richtig scharf .»
Nach diesem Motto fotografiere ich seit Jahren. Tatsächlich liefern viele Objektive an Spiegelreflexkameras bei offener Blende deutlich schlechtere Ergebnisse als bei Blende 5.6, 8 oder 11. Das zeigt auch der Vergleich mit der Vollformat-DSLR Canon EOS 5D II klar und deutlich.
Doch irgendwo hatte ich mal gelesen, dass diese Faustregel für kompakte Digitalkameras mit ihren kleinen Sensoren nicht gilt.
Beim Baum, der noch ohne Blätter ist, habe ich das mit der Canon G10 (sie hat einen 1/1.7"-Chip) getestet.
Die Testanlage: Kamera auf Stativ. Fernauslöser. 80ASA. Polfilter. Volles Weitwinkel (6.1mm). Zeitautomat. Aufzeichnung im RAW-Format.
Die RAW-Files wurde in Adobe Lightroom in JPEGs umgewandelt, ohne Nachschärfen.
Das ganze Bild (in voller Auflösung immerhin 14,7 Megapixel) sieht so aus:

Hier die vier Ausschnitte aus der Mitte des Bildes bei verschiedenen Blendenstufen:
1.) f 2.8, 1/640s

2.) f 4.0, 1/400s

3.) f 5.6, 1/200s

4.) f 8.0, 1/100s

Das Resultat ist deutlich: ab Blende 5.6 wird’s unscharf.
Das gleiche dürfte auch für andere kompakte Digital- und Videokameras gelten. Auch bei der Canon HV20 habe ich mich schon gewundert, wieso die Bilder bei hellen Lichtverhältnissen so matschig waren (Wolgang Winne hat das in seinem Blog im Eintrag vom 7.7.2008 festgehalten).
Zum Glück bietet die G10 umfassende manuelle Einstellmöglichkeiten, so kann ich Blendenwerte über 4.0 künftig vermeiden. Bei Videokameras kann, wie auch von Wolfgang Winne empfohlen, ein ND-Filter helfen (Neutralgrau bzw. Neutral Density).
Immerhin: man kann mit kleinen Chips also getrost bei Offenblende fotografieren und filmen. Wird’s dann aber wirklich dunkel, kommt das Bildrauschen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Nach diesem Motto fotografiere ich seit Jahren. Tatsächlich liefern viele Objektive an Spiegelreflexkameras bei offener Blende deutlich schlechtere Ergebnisse als bei Blende 5.6, 8 oder 11. Das zeigt auch der Vergleich mit der Vollformat-DSLR Canon EOS 5D II klar und deutlich.
Doch irgendwo hatte ich mal gelesen, dass diese Faustregel für kompakte Digitalkameras mit ihren kleinen Sensoren nicht gilt.
Beim Baum, der noch ohne Blätter ist, habe ich das mit der Canon G10 (sie hat einen 1/1.7"-Chip) getestet.
Die Testanlage: Kamera auf Stativ. Fernauslöser. 80ASA. Polfilter. Volles Weitwinkel (6.1mm). Zeitautomat. Aufzeichnung im RAW-Format.
Die RAW-Files wurde in Adobe Lightroom in JPEGs umgewandelt, ohne Nachschärfen.
Das ganze Bild (in voller Auflösung immerhin 14,7 Megapixel) sieht so aus:

Hier die vier Ausschnitte aus der Mitte des Bildes bei verschiedenen Blendenstufen:
1.) f 2.8, 1/640s

2.) f 4.0, 1/400s

3.) f 5.6, 1/200s

4.) f 8.0, 1/100s

Das Resultat ist deutlich: ab Blende 5.6 wird’s unscharf.
Das gleiche dürfte auch für andere kompakte Digital- und Videokameras gelten. Auch bei der Canon HV20 habe ich mich schon gewundert, wieso die Bilder bei hellen Lichtverhältnissen so matschig waren (Wolgang Winne hat das in seinem Blog im Eintrag vom 7.7.2008 festgehalten).
Zum Glück bietet die G10 umfassende manuelle Einstellmöglichkeiten, so kann ich Blendenwerte über 4.0 künftig vermeiden. Bei Videokameras kann, wie auch von Wolfgang Winne empfohlen, ein ND-Filter helfen (Neutralgrau bzw. Neutral Density).
Immerhin: man kann mit kleinen Chips also getrost bei Offenblende fotografieren und filmen. Wird’s dann aber wirklich dunkel, kommt das Bildrauschen. Aber das ist eine andere Geschichte.
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